Bereits am 20. August unterschrieben (von links) Nina Kiesow (BLE-Präsidentin), Brigitte Wischnewski (BDSE-Präsidentin) und Steffen Jost (BTE-Präsident) den Verschmelzungsvertrag.

Sortimente im Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel haben sich vermischt

Sortimente im Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel haben sich vermischt

Die Handelsverbände Textil, Schuhe und Lederwaren sind rückwirkend zum 1. Januar zum Bundesverband des Deutschen Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandels e.V. (BTE) verschmolzen. Dies hatten die außerordentliche digitalen Delegiertenversammlungen von BTE, BDSE und BLE bereits im August beschlossen. Rechtswirksam wurde die Verschmelzung am 15. November mit dem Eintrag ins Vereinsregister Köln. Die drei Verbände haben bereits seit Jahren ein gemeinsames Büro und Geschäftsführungen in Personalunion.

Einer der Gründe für die Fusion zum „BTE Handelsverband Textil Schuhe Lederwaren“, wie er künftig genannt werden soll, ist, dass sich die Sortimente in den drei Branchen in den letzten Jahren weiter vermischt hätten. Immer mehr Handelsunternehmen führten mittlerweile Textilien, Schuhe und Lederwaren. Außerdem versprechen sich die Verbände, Kosten zu sparen und effizienter arbeiten zu können. Dies war auch eine Forderung der Landesverbände der Einzelhandelsorganisation.

Auch nach der Verschmelzung soll es eine eigene Facharbeit für die Sortimentsbereiche Schuhe und Lederwaren geben. Dazu werden eigene Arbeitskreise für Schuhe und für Lederwaren gegründet sowie das BTE-Präsidium um Vertreter aus dem spezialisierten Schuh- und Lederwarenhandel erweitert.