Sportmarke verkaufte im Geschäftsjahr Schuhe für 29 Milliarden Dollar

Sportmarke verkaufte im Geschäftsjahr Schuhe für 29 Milliarden Dollar

Schuhe haben Nike im vergangenen Geschäftsjahr 2021/22 (31. Mai) rund 29,1 Milliarden US-Dollar eingebracht. Der US-Konzern verzeichnet einen Anstieg von etwa vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz mit Sneakers, Sportschuhen und Co. konnte mit Ausnahme von Großchina in allen Regionen weltweit gesteigert werden, wie die Statista-Grafik auf Basis der Unternehmensangaben zeigt.

Besonders in den Verkaufsregionen Asien, Pazifik und Lateinamerika registriert Nike große Zuwächse von rund elf Prozent. Größter Markt bleibt jedoch weiterhin das Nordamerika-Geschäft − hier erwirtschaftete Nike im vergangenen Geschäftsjahr mit rund 12,2 Milliarden US-Dollar etwa 42 Prozent des Schuh-Umsatzes.

Allerdings hätten die Umsätze mit Sportartikeln noch höher ausfallen können, hätten Corona-Beschränkungen nicht die Produktion in einigen von Nikes wichtigsten Werken lahmgelegt. Die betroffenen Fabriken in Vietnam sind für rund die Hälfte der globalen Schuhproduktion und für ungefähr ein Drittel der Sportartikel zuständig, so Finanzchef Matt Friend. Überlastete Lieferketten waren die Folge der Restriktionen. Zudem fielen die Geschäfte in Russland und der Ukraine durch den Krieg größtenteils weg.

Der gesamte Konzernumsatz stieg um fünf Prozent (währungsbereinigt +6 Prozent) auf 46,7 Milliarden US-Dollar, weil alle Marktregionen außer China Zuwächse erzielen konnten. Der Nettogewinn erreichte eine Höhe von 6,05 Milliarden US-Dollar und übertraf das Niveau des Vorjahres damit um sechs Prozent.