Ernüchternde Bilanz nach den ersten Tagen seit Wiedereröffnung

Ernüchternde Bilanz nach den ersten Tagen seit Wiedereröffnung

Der österreichische Handelsverband hat eine erste Bilanz nach der Wiedereröffnung von kleineren Einzelhandelsgeschäften bis 400 Quadratmeter sowie Bau- und Gartenmärkten vorgelegt. Demnach hätten nun wieder etwa 80 Prozent der Händler in Österreich geöffnet. Besonders in vielen Bau- und Gartenmärkten sei es am ersten Öffnungstag zu längeren Warteschlangen gekommen. Auch viele Buchhandlungen hätten überdurchschnittlich viele Besucher verzeichnet.

Im Elektro-, Mode- und Schuhhandel sei dagegen vergleichsweise wenig los gewesen. Dies gilt sowohl für kleine Boutiquen als auch für Modefilialen. In A-Lagen wie der Mariahilferstraße in Wien verzeichnen die Händler Frequenzrückgänge von rund 40 Prozent, in B- und C-Lagen sogar 50 bis 90 Prozent im Vergleich zu einer Durchschnittswoche vor Corona. Eine große Nachfrage verzeichnet lediglich der Handel mit Kindertextilien. Der österreichische Handelsverband geht davon aus, dass der Umsatz diese Woche im Einzelhandel nur halb so stark ausfallen werde wie in einer durchschnittlichen Woche vor Corona.