Sportartikelkonzern steigert Umsatz im ersten Quartal um 26 Prozent

Sportartikelkonzern steigert Umsatz im ersten Quartal um 26 Prozent

Der Sportartikelhersteller Puma ist trotz geschlossener Läden und Lieferengpässen wegen Containerknappheit gut ins neue Jahr gestartet. Nach einem coranabedingt schwierigem Jahr steigerte das Herzogenauracher Unternehmen seinen Umsatz im ersten Quartal 2021 währungsbereinigt um 26 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebit) wurde auf 154 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Puma-Chef Björn Gulden erwartet für 2021 ein Umsatzwachstum im mittleren Zehnprozentbereich, obwohl viele Unsicherheiten die Planung erschwerten.

Im vergangenen Jahr waren die Puma-Umsätze währungsbereinigt um nur 1,4 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro gesunken. Im vierten Quartal legten die Erlöse aber schon wieder um mehr als neun Prozent zu.

Vor allem in den USA mit einem Plus von 38,5 Prozent legte Puma kräftig zu. Vor allem die Nachfrage nach Lauf- und Trainingsbekleidung sowie Schuhen trug zum Umsatzplus bei. Viele Menschen hätten im Lockdown das Joggen wieder für sich entdeckt und sich neue Schuhe bestellt. Zudem kauften viele für das Homeoffice bequeme Kleidung.

Am 6. April wurde im unterfränkischen Geiselwind ein neues Versandzentrum eröffnet. Derzeit sind dort 350 Mitarbeiter beschäftigt, Ende 2022 sollen es 500 sein.