Veranstalter „unter den gegebenen Umständen nicht unzufrieden“

Veranstalter „unter den gegebenen Umständen nicht unzufrieden“

Rund 350 Fachbesucher kamen am 10. und 11. September zur SABU-Messe Trend & Fashion nach Heilbronn, um sich über die Mode im Frühjahr/Sommer 2022 zu informieren, Kollektionen zu sichten und Aufträge zu platzieren. Neben SABU-Händlern besuchten auch Mitglieder anderer Verbundgruppen die Veranstaltung.

SABU-Geschäftsführer Stephan Krug war zufrieden, dass die Messe unter den gegebenen Umständen und Auflagen derart reibungslos durchgeführt werden konnte. „Die Stimmung unter den Ausstellern und Besuchern war durchweg gut bis sehr gut. Es war eine Art vorsichtige Aufbruchstimmung zu spüren, die deutlich über Zweckoptimismus hinausging,“ so Krug. Über 180 Marken nutzten die Gelegenheit, sich bei der Messe zu präsentieren.

Das Lieferanten-Portfolio entsprach im Kern dem der vorangegangenen Messen, wobei sich einige neue Lieferanten und Marken die Chance nutzen, sich den SABU-Händlern zu präsentieren. Dazu gehörten die Marken Dolomite, Genuins, G-Star, Hey Dude, Leguano, Lemon Jelly, Libelle, Marco Tozzi mit der Guido Maria Kretschmer-Kollektion, Mexx, Rieker mit der neuen Evolution-Serie, Scholl, Gabor Bags, Tom Tailor Bags, Oilily, Otto Kessler, Sterntaler und Tamaris Bags.

Modepuppen statt Mannequins

„Unter den momentanen Umständen und aufgrund der hohen Auflagen in Baden-Württemberg konnten wir unsere beliebten Live-Modenschauen leider nicht zeigen“, so Stephan Krug, „das wäre für Models und Zuschauer mit einem zu hohen Risiko behaftet. Wir haben dafür an den beiden Tagen mehrere erweiterte Modeinformationen präsentiert, die sehr gut angenommen wurden.“ Zur besseren Veranschaulichung standen etliche Schaufensterpuppen im gut besetzten Forum, die mit den Key-Looks bekleidet waren.

Krug war mit dem Besuch der SABU-Messe unter den gegebenen Umständen nicht unzufrieden, meint jedoch, dass „da noch viel Luft nach oben ist. Diese Orderrunde ist erneut für Industrie und Handel sehr herausfordernd. Aufgrund des Lockdowns im Frühjahr und dem schwankenden Witterungsverlauf in den Sommermonaten muss in einigen Warengruppen ein erheblicher Lagerbestand in der nächsten Saison berücksichtigt werden. Trotzdem ist es unablässig, mit neuer Ware modische Kompetenz zu demonstrieren und den Konsumenten etwas Neues, Frisches zeigen zu können.“

Stephan Krug hofft auf einen besseren Besuch der nächsten SABU-Messen. „Wir werden an der Terminierung unserer Messen arbeiten und auch die Tagesfolge nochmals diskutieren. Am grundsätzlichen Konzept unserer Messe werden wir jedoch nichts ändern.“