Trotz Besucherrückgang ziehen Veranstalter positives Fazit

Trotz Besucherrückgang ziehen Veranstalter positives Fazit

Die Veranstalter der Gallery Shoes in Düsseldorf haben am Dienstag trotz eines deutlichen Besucherrückgangs und der außergewöhnlichen Umstände ein positives Fazit gezogen. Ulrike Kähler, Managing Director Igedo Company und Projekt-Verantwortliche, habe nicht nur für die Veranstaltung selbst, sondern auch insgesamt für Kontinuität und Beständigkeit gekämpft. „Es war wohl die anstrengendste Messe meiner gesamten Laufbahn überhaupt, aber auch in Sachen Partnerschaften eine sehr wertvolle Messe“, so Ulrike Kähler.

Die 6. Gallery Shoes habe „nach intensivem Austausch im Vorfeld mit dem HDS/L und BDSE, mit Genehmigung des Landkreisamtes Neuss (aufgrund der geographischen Lage des Areal Böhler) wie auch des Gesundheitsamtes Düsseldorf und mit teils öffentlicher Befürwortung namhafter Aussteller und Facheinkäufe“r vom 8. bis 10. März wie gewohnt stattgefunden.

Der Kampf gegen die teils scharfe Kritik habe sich gelohnt, so die Veranstalter. 360 der ansonsten 400 Aussteller waren mit rund 500, statt ansonsten über 600 Marken vor Ort. Trotz des erwarteten Rückgangs der Fachbesucher habe am ersten Tag reges Treiben geherrscht, was sich am zweiten Tag ebenfalls abzeichnet habe und spürbar gewesen sei, resümiert der Veranstalter. Konkrete Besucherzahlen wurden nicht genannt.

„Dabei lag die Frequenz in den acht Hallen jeweils stets weit unter 1.000 Menschen“, so Ulrike Kähler weiterhin. „Wir sind keine Großveranstaltung, die mit den Veranstaltungen der Messe Düsseldorf oder einem Fußballspiel vergleichbar ist.“ Zudem sei mit allen 70 Ausstellern aus Italien im persönlichen Kontakt gewesen und habe an gemeinsamen Lösungen gearbeitet. Teilweise sei entschieden worden, dass die Messe nicht besucht werden könne.

Die Absagen mehrerer Aussteller hätten „last minute-Neuplanung in den Hallen“ erforderlich gemacht. So wurden zum Beispiel kleinere Brands aus der „Halle am Wasserturm“ in Premiumlagen der „Alten Schmiedehallen“ versetzt. Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer Bundesverbands der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS/L), sprach „trotz Corona“ von einem „großen Kompliment an die Messe“, die alles „sehr gut aufgefangen“ habe. Und weiterhin von „einem guten Bild“ und „einem schönen Eindruck“, da kein Gefühl von Leerständen vermittelt wurde.