Wegen der Coronakrise wird das Einzelhandels-Projekt um ein Jahr verschoben

Wegen der Coronakrise wird das Einzelhandels-Projekt um ein Jahr verschoben

Aufgrund der massiven Verwerfungen im Einzelhandel infolge der Corona-Krise verschieben die Projektentwickler nach Rücksprache mit Mietern, Investoren, Banken und der Stadtspitze den geplanten Start der Schuhstadt von 2021 auf 2022.

Nahezu alle Flächen seien vermietet oder reserviert, teilten die Projektentwickler Christoph Arnold, Patrick Buch und Rolf Schäfer mit. „Aber die Auswirkungen des Corona-Shutdown auf den Einzelhandel und die Gastronomie sind so gravierend und die Vorhersagen der Ökonomen derart negativ für die Wirtschaft, dass es aus unternehmerischer Sicht nicht zu verantworten wäre, so weiterzumachen wie geplant“, heißt es in einer Mitteilung. Die Verschiebung sei aus kaufmännischer Sicht deshalb „unbedingt notwendig“.

Trotz der Verschiebung empfehlen die Projektentwickler den Behörden und der Stadtführung, die alte Kaufhalle wie geplant abzureißen, damit man ohne Verzögerung mit den Bauarbeiten beginnen kann, sobald sich eine nachhaltige Konjunkturaufhellung abzeichne.

Die Schuhstadt soll ein Fachmarktzentrum werden mit 40 verkaufsoffenen Sonntagen für Schuhe und Outdoor im Herzen von Pirmasens mit etwa 3.000 Quadratmetern Verkaufsflächen für Schuhe und 2.000 Quadratmetern für Wohnen und Gastronomie. Gutachter hätten einen Schuhumsatz von bis zu 12 Millionen Euro prognostiziert, heißt es.