Das Kandahar-Modell Cresta Black

Nach Übernahme durch Kybun-Joya-Gruppe erste Kollektion im Handel

Nach Übernahme durch Kybun-Joya-Gruppe erste Kollektion im Handel

Die Schweizer Kult-Schuhmarke Kandahar kehrt unter neuer Führung der Thurgauer Schuhdynastie Müller in den Schweizer Handel zurück. Mit der Übernahme durch die Kybun-Joya-Gruppe konnte der Fortbestand der Schweizer Premium-Marke gesichert und die Schuhmanufaktur in Sennwald weiter ausgebaut werden.

Der Markenname Kandahar steht für hochwertige Schweizer Winterschuhe im Premium-Segment. Die Marke wurde 1932 vom Schuhmacher und Skilehrer Fritz von Allmen in Mürren gegründet. Er stellte anfangs Skischuhe her. Mit dem 1945 entwickelten Après-Skischuh gelang ihm der Durchbruch. Die unaufdringliche Eleganz und der hohe Tragekomfort seiner Après-Ski-Schuhe verschaffte Kandahar bereits in den 1960er und 1970er Jahren prominente Kunden wie Charlie Chaplin und den Dirigenten Herbert von Karajan.

Manuel von Allmen, Enkel des Gründers und vormaliger Geschäftsführer, ist froh, dass das Vermächtnis seines Großvaters weitergeführt wird: „Der Schweiz bleibt eine der letzten im Inland produzierten Schuhmarken erhalten. Die Wertschätzung des Produktionsstandortes Schweiz hatte für unsere Familie immer einen sehr hohen Stellenwert.“

„Wir sind mit den neu aufgelegten Klassikern von bisherigen Kollektionen gestartet, um zunächst die Prozesse in der Manufaktur sicherzustellen“, sagt der geschäftsführende Inhaber Karl Müller IV, nach dessen Angaben bereits über 80 Prozent der neuen Kollektion verkauft sind. Alle Kandahar-Modelle setzen auf das traditionelle Lammfellfutter sowie eine isolierende Zwischensohle aus Kork. Die Verwendung von natürlichen Rohstoffen und die kurzen Wege bei der Fertigung in der Schweiz unterstreichen die nachhaltige Strategie der Traditionsmarke.