Christian Lange, Joachim Frost, Dr. Dominik Benner und Jürgen Hanke (von links)

Wiesbadener Plattformbetreiber will in Europa expandieren

Wiesbadener Plattformbetreiber will in Europa expandieren

Das Wiesbadener Unternehmen The Platform Group mit den Portalen Schuhe24, Taschen24, Dein-Juwelier, Sportmarken24 und Outfits24 hat im Februar die Marke von 3.500 Händlern überschritten. „Das Jahr 2021 ist für Handel und uns als Plattform eine große Herausforderung. Die wegbrechenden lokalen Umsätze müssen online kompensiert werden, was unser Job ist“, so Jürgen Hanke. Leiter des Bereichs Händler.

The Platform Group hat im Jahr 2020 eine Task-Force gegründet, um Onboardings von Händlern innerhalb von 10 bis 14 Tagen umzusetzen. Zudem wurden die Gebühren für günstige Artikel gesenkt und die Plattformen um die Bereiche ebikes (Bike-Angebot) und Maschinenhändler (Gindumac) sowie Boutiquen (MyStationary) erweitert. Firmengründer Dr. Dominik Benner sieht hier ein großes Potential für den weiteren Weg: „Wir haben sowohl durch neue Branchen erhebliches Wachstum realisiert, aber auch unser Hometurf, der Mode- und Schuhhandel, ist inzwischen riesig. Wir haben die Marke von 3.500 Geschäften überschritten und peilen nun 5.000 stationäre Läden an. Damit sind wir die Plattform mit den meisten lokalen Geschäften in Deutschland.“

Die Betreuung und das Onbarding der Händler erfolgt dabei über die inzwischen fünf Standorte der Gruppe: Wiesbaden, Berlin, München, Neubulach und Barcelona. „Für 2021 werden wir in Frankreich auch mit einem Büro starten, daher wird auch dort ein regionales Management etabliert, die Seite EnVogue.fr ist bereits live und wir starten die Händleranbindung nun aktiv mit Mitarbeitern“, so Christian Lange, Head of E-Commerce bei The Platform Group. „Durch Coronabeschränkungen war die lokale Etablierung in EU-Märkten in 2020 bisher schwierig, aber nun öffnen sich die Märkte und wir können uns wieder freier in Europa bewegen. Zudem haben wir die finanzielle Kraft, im EU-Ausland nun zu wachsen, sowohl durch Standorte als auch die Übernahmen“, so Joachim Frost, CFO des Unternehmens.