Neuer Europa-Chef für Nike

vom 28.07.2020

Sportartikelkonzern kündigt Stellenstreichungen an

Der Sportartikelkonzern Nike treibt angesichts schwacher Quartalszahlen seine Reformpläne voran. Dazu kündigte Nike am Mittwoch Stellenstreichungen an. Wie viele Arbeitsplätze betroffen sein werden, wurde nicht mitgeteilt. Nur so viel: Die mit den Kündigungen anfallenden Abfindungskosten würden sich auf 200 bis 250 Millionen Dollar belaufen. Außerdem werde es Umstrukturierungen geben uns zahlreiche Führungspositionen würden neu besetzt. So wird des bisher für den asiatisch-pazifischen Raum und Lateinamerika zuständige Carl Grebert neuer EMEA-Chef. Er wird Nachfolger von Bert Hoyt an, der den Konzern nach 22 Jahren verlassen wird.

Künftig will Nike die Digitalisierung vorantraben. Dazu war im Juni das Programm „Consumer Direct Acceleration“ (CDA) eingeführt worden. Trotz einen Nettoverlustes von 790 Millionen Dollar im letzten Quartal, verzeichnete das Unternehmen einen sprunghaften Anstieg seiner digitalen Verkäufe um 75 Prozent. Mittelfristig will Nike den Anteil seines digitalen Geschäfts auf 50 Prozent des Gesamtgeschäfts ausbauen, hatte CEO John Donahoe im Juni angekündigt.