Schuh- und Sportartikelindustrie erzielt Tarifergebnis

vom 26.08.2019

Beschäftigte erhalten ab Oktober drei Prozent mehr

Die IG BCE und Vertreter der deutschen Schuh- und Sportartikelindustrie haben sich am 22. August im Würzburg auf einen neuen Gehaltstarifvertrag geeinigt. Das für die Schuh- und Sportartikelindustrie einheitliche Ergebnis hat eine Laufzeit von 27 Monaten: Es beginnt am 1. September 2019 und endet am 30. November 2021.

Das erzielte Tarifergebnis beinhaltet die folgenden Regelungen: Ab 1. Oktober 2019 erhöhen sich die Tarifentgelte um 3 Prozent. Für die Entgeltstufen E 1 bis E 4 wird das Entgelt nicht prozentual erhöht, sondern auf feste Entgeltbeträge festgelegt.

Der September 2019 ist ein so genannter „Leermonat“ ohne Erhöhung. In einer zweiten Stufe werden ab dem 1. Februar 2021 sämtliche Tarifentgelte um 1,9 Prozent erhöht. Auch die Auszubildendenvergütungen wurden neu geregelt und um je 100 Euro, ab dem 1. Januar 2021 um weitere 20 Euro erhöht.

„Aufgrund der langen Laufzeit gibt das Ergebnis, den Unternehmen eine langfristige Planungssicherheit“, so der Vorsitzende des sozialpolitischen Ausschusses der Schuhindustrie, Gerd Koschik. „Trotz der heterogenen Branchenstruktur und des sich abkühlenden gesamtwirtschaftlichen Umfeldes ist das Ergebnis vertretbar.“