Zalando verzeichnet mehr Bestellungen

vom 31.10.2019

Erstmals mehr als eine Milliarde Seitenbesuche im Quartal

Eine deutlich höhere Anzahl an Bestellungen (+25,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 34,7 Millionen) hat sich beim Online-Modehändler Zalando SE im dritten Quartal im Umsatz niedergeschlagen, der um 26,7 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro anstieg. Das Bruttowarenvolumen (Gross Merchandise Volume, GMV) stieg um 24,6 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Das Unternehmen erzielte im gleichen Zeitraum ein bereinigtes Ebit in Höhe von 6,3 Millionen Euro, was einer Marge von 0,4 Prozent entspricht.

Zum ersten Mal in seiner Geschichte verzeichnete Zalando in einem Quartal mehr als eine Milliarde Seitenbesuche (plus 37,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Dies sei „ein deutliches Zeichen, dass Kunden Zalando aufsuchen, wann immer sie an Mode denken“, vermutet das Unternehmen. Auf dem Weg zum „Starting Point for Fashion“, der ersten Anlaufstelle für Mode in Europa, habe Zalando seine Kundenbasis auf nun 29,5 Millionen (plus 17,5 Prozent) aktive Kunden ausgebaut.

„Unser Geschäft wächst in allen Regionen stark“, so Chief Financial Officer David Schröder. „Diesen Schwung wollen wir mit ins vierte Quartal nehmen.“ Im DACH-Raum stieg der Umsatz um 22,9 Prozent, in den übrigen 14 Märkten um 30,8 Prozent. Überdurchschnittlich war das Wachstum unter anderem in Spanien und den skandinavischen Ländern sowie in Tschechien, wo das Geschäft seit dem Start vor einem Jahr sehr schnell wächst.

Zalando will ab sofort sein eigenes Geschäft, den Versand und Rückversand klimaneutral gestalten. Damit beabsichtigt das Unternehmen, eine nachhaltige Mode-Plattform zu werden. Außerdem soll den Kunden eine größere Auswahl an nachhaltiger Mode angeboten werden. Drei weitere Marken, die nachhaltigere Produkte anbieten, sollen das Sortiment erweitern. Zudem soll die Zalando-Eigenmarke Zign mit dem Start der Sommersaison 2020 vollständig auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden.

Zalando steigerte im Neunmonatszeitraum das GMV um 23,5 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro  und den Umsatz um 20,7 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebit lag bei 114,5 Millionen. Euro, was einer Marge von 2,5 Prozent entspricht.