Bianca Hauda erkundet in Antwerpen den Wandel der Modeindustrie unter anderem durch die Digitalisierung.

Arte, 10.10., 17:10-17:40 Uhr

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Mode befindet sich durch die Auswirkungen der Globalisierung auf die Produktion, die Verbreitung und den Konsum in einer Übergangsphase. Gleichzeitig reflektiert die Mode globale soziale Bewegungen wie Black Lives Matter oder #metoo. Wie sich diese Einflüsse auswirken und in der heutigen Mode widerspiegeln, das zeigt „Twist“ aus Antwerpen.

Das Modemuseum in Antwerpen widmet sich diesem Veränderungsprozess mit der Ausstellung: E/MOTION. Fashion in Transition. Antwerpen galt seit den späten 90er Jahren als die heimliche Modemetropole mit den Antwerp Six: berühmten Designerinnen und Designern wie Dries Van Noten, Walter Van Beirendonck oder Ann Demeulenmeester.

„Twist“ besucht den Allroundkünstler Baloji, der im Kongo geboren wurde und als Kind nach Belgien kam. Berühmt wurde er als Rapper und seit einigen Jahren entwickelt er einen eigenen Kosmos aus Kunst, Mode, Musik und Film. Vorgestellt wird auch der israelische Künstler Gili Avissar, dessen Kleidung erst durch Bewegung lebt.

Und die französische Schriftstellerin Pascale Hugues, die mit dem Buch Mädchenschule das Porträt einer Frauengeneration zeichnet. 1968 schreiben in Straßburg zwölf Mädchen in ihr Poesiealbum: von zarten Blümchen, sittsam, bescheiden und rein. Was aus ihnen geworden ist, erzählt sie in „Twist“. Grayson Perry, der britische Turner-Preisträger, Künstler, Autor und Fernsehmoderator hat sich das weibliche Alter Ego „Claire“ geschaffen und tritt in altmodischen Frauenkleidern auf. Ein Fall für das „Twist“- Psychogramm auf Instagram.