Vans- und Timberland-Mutter mit leichtem Plus im abgelaufenen Geschäftsjahr

Vans- und Timberland-Mutter mit leichtem Plus im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die VF Corporation hat für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019/20 (28. März) einen leichten Anstieg des Umsatzes gemeldet, jedoch vor einer möglichen Halbierung des Umsatzes im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres gewarnt. Das Unternehmen, zu dem die Marken The North Face, Vans und Timberland gehören, verzeichnete im Gesamtjahr einen Umsatzanstieg um zwei Prozent auf 10,5 Milliarden US-Dollar.

In den ersten drei Monaten des Jahres sank der Umsatz aufgrund des internationalen Lockdowns bereits um elf 10 Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen verzeichnete im Quartal einen Nettoverlust von 483,8 Millionen US-Dollar gegenüber einem Gewinn von 128,8 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

In den ersten zehn Monaten des Geschäftsjahres habe das Unternehmen Ergebnisse erzielt, die über den langfristigen Wachstumszielen gelegen hätten, sagte Steve Rendle. „Dann hat sich die Welt durch Covid-19 für uns alle verändert.“.

Mit verschiedenen Kostensenkungsmaßnahmen will Rendle VF Corporation durch die Krise führen. Diese Maßnahmen umfassen den eine Drei-Milliarden-Dollar-Anleihe, die vorübergehende Aussetzung des Aktienrückkaufplans, die zuvor angekündigte Veräußerung des Geschäftsbereichs Arbeitskleidung und vorübergehende Kürzungen der Gehälter des Führungsteams.

Die Einzelhandelsgeschäfte des Unternehmens in der Asien-Pazifik-Region einschließlich China wurden inzwischen wiedereröffnet. Die Publikumsfrequenz sei im Vergleich zum Vorjahr „erheblich“ zurückgegangen. Auch in der EMEA-Region hat das Unternehmen mit der schrittweisen Wiedereröffnung seiner Läden begonnen. VF Corporation geht davon aus, dass weltweit die meisten Stores bis Mitte 2020 geöffnet sein werden.