Muttergesellschaft von Vans und Timberland vermeldet überraschende Quartalszahlen

Muttergesellschaft von Vans und Timberland vermeldet überraschende Quartalszahlen

Der US-amerikanische Bekleidungskonzern VF Corporation hat die Erwartungen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 übertroffen. Die Muttergesellschaft von Marken wie Vans, Timberland, The North Face oder Dickies verfehlte zwar Umsatz und Ergebnis des Vorjahres, lag aber über den Erwartungen des Unternehmens und der Analysten. Die überraschend guten Zahlen führt das Unternehmen auf die positive Entwicklung des eigenen E-Commerce, der um 44 Prozent zulegte, und die guten Geschäfte in China mit einem Umsatzplus von 14 Prozent zurück.

Ohne die zum Verkauf stehende Workwear-Sparte setzte VF von Juli bis September 2,61 Milliarden Dollar (2,22 Milliarden Euro) um, das waren 18 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Als Grund für den Umsatzeinbruch nennt das Unternehmen die anhaltenden Folgen der Covid-19-Pandemie. Dennoch kehrte der Konzern wieder in die Gewinnzone zurück. Die Nettoerlöse sanken zwar um 60,4 Prozent auf 257 Millionen US-Dollar (219 Millionen Euro). Im ersten Quartal hatte VF allerdings noch einen Verlust in Höhe von fast 286 Millionen US-Dollar verbuchen müssen.

„Die Resultate im laufenden Jahr haben unsere eigenen Erwartungen für alle Marken übertroffen“, freute sich CEO Steve Rendle, der für das gesamte Geschäftsjahr 2020/21 mit einem Umsatz in Höhe von mindestens 9,0 Milliarden US-Dollar rechnet. Die entspräche einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um etwa 14 Prozent. Für das vierte Quartal erwartet der Konzern wieder ein kleines Umsatzplus.