Zusammenfassung der 3. Go Digital I/O Conference des European-Clearing-Center

Zusammenfassung der 3. Go Digital I/O Conference des European-Clearing-Center

Über 100 Teilnehmer nahmen an der 3. Go Digital I/O Conference des European-Clearing-Center teil. Dafür wurden sie mit Tipps zum Einsatz verschiedener Omnichannel-Werkzeuge belohnt. Fünf Experten stellten in kurzen Impulsvorträgen heraus, vor welchen Herausforderungen Schuhhändler stehen, wenn sie zusätzlich zum lokalen Geschäft auch online verkaufen möchten. Als Essenz hat Initiator und Moderator Daniel Prause, folgende TOP 5 zusammengefasst:

  1. Wer sich für den Onlinehandel entscheidet und Artikel zum Verkauf auf Onlineplattformen anbietet, der muss auch damit rechnen, dass das Geschäft von Anfang an läuft und bedient werden will. Wenn es richtig gut läuft, kann sogar zusätzliches Personal und Lager erforderlich sein.
  2. E-Commerce geht nicht wieder weg! Doch wer nicht mit dem Herzen dabei ist, der sollte es lieber sein lassen, denn auch die Filialen müssen mitspielen. Und wenn man den Statistiken glauben darf, werden immer noch 50 bis 70 Prozent der Verkäufe mit Schuhen im stationären Geschäft getätigt. Es bleibt aber die Frage, warum der Kunde in Ihr Geschäft gehen sollte, und was machen Sie, falls Sie nicht öffnen dürfen?
  3. Folgende Fragestellungen sollten bei der Digitalisierung des eigenen Geschäfts bedacht werden: (Auszug aus der Präsentation von Eike Höfer, schuhe.de)
  • Welche Digitalstrategie passt zu Ihrem Unternehmen?
    ● Wie hoch ist das Investment und die laufenden Kosten?
    ● Welcher Anbieter unterstützt mich, um meine Kosten möglichst niedrig zu halten
    ● Welcher Anbieter ermöglicht es mir, transparente Informationen zu erhalten?
    ● Welcher Anbieter und welches Tool lassen es zu, meinen Deckungsbeitrag positiv zu gestalten?
  1. Bei manchen Portalen genügt die EAN, um online auf mehreren Marktplätzen verkaufen zu können. Andere benötigen zusätzlich Content wie Bilder und Beschreibungen. Jeder sollte abwägen, wie viel Automatisierung er braucht und möchte.
  2. Viele Portale bieten interessante Tools zur Analyse der eigenen Onlineverkäufe. Damit lässt sich leicht feststellen, welche Artikel sich rentieren, wo und wie die Retourenquote gesenkt werden kann und auf welchen Marktplätzen welche Artikel am besten laufen.

Weitere Informationen, Zusammenfassungen und die Aufzeichnungen der Konferenzen finden Interessierte auf www.godigital-io.de